William Kvist sieht für Dänemark nach dem "Drama dahoam" von Bayern München bessere Chancen bei der EM. "Es kann gut sein, dass einige Spieler wegen dieser Niederlage frustrierter sind und weniger Selbstvertrauen haben", sagte der Profi vom VfB Stuttgart.

Der FC Bayern, der acht Spieler in das vorläufige Aufgebot von Bundestrainer Joachim Löw entsendet, verlor das Champions-League-Finale am vergangenen Samstag gegen den FC Chelsea im Elfmeterschießen (3:4).

Allerdings: Der Europameister von 1992 ist am 17. Juni erst der dritte deutsche Gegner bei der EM in Polen und der Ukraine (8. Juni bis 1. Juli).

Kvist betonte gleichwohl: "Diese Niederlage kann das erste und zweite Spiel bei der EM beeinflussen. Die verlieren sie hoffentlich, und dann sind sie, wenn sie auf uns treffen, noch immer ein bisschen geknickt."

Dass auch der niederländische Bayern-Profi Arjen Robben, am 9. Juni mit der Elftal erster dänischer Gegner in der Gruppe B, bei der EM noch allzu sehr unter der Pleite gegen Chelsea leiden wird, glaubt Kvist indes nicht.

"Das ist ein ganz spezieller Typ", sagte er. Außerdem solle Dänemark nicht zu sehr auf die Gegner schauen. "Wir müssen uns an unser Konzept halten, nicht wie Chelsea elf Mann hinter den Ball stellen. Unsere Stärke ist Ballbesitz", sagte er.

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