Stürmer Mladen Petric vom Hamburger SV und der ehemalige Werder-Angreifer Ivan Klasnic müssen ihren Traum von der Teilnahme an der EM in Polen und der Ukraine (8. Juni bis 1. Juli) begraben.

Die beiden Kroaten wurden von Nationaltrainer Slaven Bilic nicht in das vorläufige Aufgebot ihres Landes berufen.

"Es war eine harte Entscheidung, die beiden zu Hause zu lassen. Aber das ist Teil des Jobs", sagte Bilic, der seine Entscheidung mit der starken Konkurrenz im Sturm der Kroaten begründete.

"Sie sind qualitativ hochwertige Spieler, die viel für unser Team geleistet haben. Aber im Angriff haben wir die meisten Optionen, für sie ist einfach kein Platz", erklärte der Nationaltrainer.

Der 31-jährige Petric hatte in der abgelaufenen Saison mit zahlreichen Verletzungen zu kämpfen und erzielte sieben Treffer für den HSV. Sein im Sommer auslaufender Vertrag bei den Hanseaten war nicht verlängert worden.

Klasnic, der in 151 Bundesligaspielen für Werder Bremen 49 Treffer erzielt hat, spielte bei den Bolton Wanderers in der Premier League keine überzeugende Saison.

Grund für die Nicht-Nominierung des Duos sind auch die starken Mitbewerber aus der Bundesliga.

Neben den Stürmern Ivica Olic (Bayern München) und Mario Mandzukic (VfL Wolfsburg) wurde in Ivan Perisic (Borussia Dortmund) eine weitere Alternative für die Offensive berufen.

Zudem erhielten Danjel Pranjic (Bayern München), Gordon Schildenfeld (Eintracht Frankfurt) und Ex-Bundesligaprofi Josip Simunic (Hertha BSC, 1899 Hoffenheim) eine Einladung von Bilic, der nach dem Turnier sein Amt niederlegen wird.

Kroatien trifft in der Gruppe C auf Irland, Italien sowie Welt- und Europameister Spanien.

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