Der deutsche Schiedsrichter-Chef Herbert Fandel sieht den von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) verfügten "Maulkorb" für die Unparteiischen bei der anstehenden EM-Endrunde in Polen und der Ukraine (8. Juni bis 1. Juli) kritisch.

"Bei uns käme sowas nicht infrage. Wir haben starke Persönlichkeiten, die selbst wissen, ob sie etwas sagen oder nicht. Aber wir müssen damit leben", sagte der Vorsitzende der DFB-Schiedsrichterkommission, der zu Beginn der Endrunde vor Ort sein wird.

Wie schon zuletzt bei internationalen Turnieren üblich, dürfen sich die Referees auch bei der EM nur an ausgewählten Medientagen äußern.

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