Mateschitz will mittelfristig mit Bayern München konkurrieren
Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz will sich den DFL-Richtlinien nicht beugen © getty

Der sportlich aufgestiegene Drittligist RB Leipzig hat nach "SID"-Informationen erneut Einspruch gegen die Lizenzauflagen durch die Deutsche Fußball Liga (DFL) eingelegt. In der vergangenen Woche hatte die DFL eine erste Beschwerde des vom Getränkehersteller Red Bull finanzierten Klubs umfänglich abgewiesen.

Ziel soll aber weiterhin eine Einigung sein, ein weiterer Gesprächstermin zwischen beiden Parteien sei bereits vereinbart worden. Am 28. Mai fällt der Lizenzierungsausschuss der DFL eine Entscheidung für die kommende Saison.

Die DFL hatte den Sachsen zunächst nur unter Bedingungen die Lizenz erteilt. Demnach müsse das Vereinslogo, das derzeit noch große Ähnlichkeit mit dem Firmenlogo von Geldgeber Red Bull aufweist, geändert werden.

Außerdem muss die Möglichkeit einer Mitgliedschaft im Klub deutlich vereinfacht werden. Zudem sei ein Problem, dass alle wichtigen Führungsposten von Red-Bull-Leuten besetzt sind. Sportrechtsexperten bezweifeln jedoch die rechtliche Position der DFL.

Im deutschen Profi-Fußball existiert die 50+1-Regel, wonach kein Investor die Stimmenmehrheit bei einem Klub übernehmen darf.

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