Hansa Rostock hat sich nach den Krawallen rund um das Spiel bei Rot-Weiß Erfurt (1:1) klar von Gewalt distanziert, aber auch das Verhalten der Polizei kritisiert.

Sowohl Hansas Fanbeauftragter als auch der Behindertenbeauftragte seien "von Beamten tätlich angegriffen worden", teilte der Klub mit. Beide hätten dabei Verletzungen erlitten und werden laut Hansa eine Dienstaufsichtsbeschwerde anstrengen.

"Der FC Hansa Rostock ruft die zuständige Polizeibehörde und die handelnden Personen dazu auf, ihr Vorgehen kritisch zu hinterfragen und zwingend zum Grundsatz der Verhältnismäßigkeit zurückzukehren", hieß es in einer Erklärung.

Die Beamten hatten unter anderem Pfefferspray eingesetzt, als es beim Einlass zu Ausschreitungen gekommen war. Anschließend klagten mehrere Fans über Reizungen der Atemwege und der Bindehaut.

Ebenso verurteilte der Klub das "Vorgehen einiger mitgereister krimineller Personen".

"Flaschen-, Steinwürfe auf Polizisten, das Abbrennen von Pyrotechnik, der gewalttätige Übergriff auf einen Imbisswagen im Stadion, das In-Brand-Setzen einer Toilettenbox, Körperverletzungen und Diebstahlshandlungen auf dem Rückweg" seien nicht hinnehmbar.

Hansa hoffe, dass die zuständigen Behörden die Täter identifizieren.

Weiterlesen