Arminia Bielefeld fürchtet nach dem angekündigten Insolvenzantrag des Ligakonkurrenten Alemannia Aachen eine mögliche Wettbewerbsverzerrung.

"Um das zu verhindern, sollten die Rückrundenbegegnungen der Aachener vor und während der Transferperiode nach hinten verlegt werden", fordert Arminias Geschäftsführer Marcus Uhlig, wie der "kicker" berichtet.

Hintergrund: Der designierte Absteiger Aachen tritt nach Ende der Transferperiode im Januar nur noch mit einer verstärkten U-23-Auswahl an. Zuvor stehen aber die ersten vier Begegnungen der Rückrunde auf dem Programm.

"In diesen Partien wird Aachen noch seine stärkste Elf aufbieten können, bevor einige Spieler aus dem teuren Kader abgegeben werden. So hat es jedenfalls Aachens Sportdirektor Uwe Scherr bereits angekündigt", sagt Uhlig.

Alemannias Trainer Rene van Eck versprach derweil, in den kommenden Begegnungen mit vollem Einsatz spielen zu wollen.

"Mich nervt es ehrlich gesagt, dass der eine oder andere Verein jetzt um die Ecke kommt und von Wettbewerbsverzerrung spricht. Wir werden bis zum Ende jedes Spiel sehr ernst nehmen. Es gibt keine Freundschaftsspiele", sagte der Coach.

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