Drittligist Alemannia Aachen hat auf einen Einspruch gegen die Wertung der Begegnung gegen Preußen Münster (1:2) verzichtet.

Wie der Verein am Donnerstag mitteilte, kam der Klub "trotz der Tatsache, dass der im Heimspiel gegen Preußen Münster angesetzte Schiedsrichter Martin Thomsen seit einigen Jahren in Münster berufstätig ist und dort auch einen Wohnsitz hat" zu dem Entschluss, "dass ein Protest keine Aussicht auf Erfolg bietet".

"Auch wenn eine leider schlechte Leistung des Schiedsrichters vorliegt, bietet diese noch lange keine Grundlage, dem Unparteiischen einen Manipulationsversuch vorzuwerfen", sagte Aachens Sportdirektor Uwe Scherr.

Noch am Donnerstagvormittag hatte Aachen einen Protest in Erwägung gezogen.

Die Alemannia werde sich jedoch an die Schiedsrichterkommission wenden, um die vorgenommene Schiedsrichteransetzung zu kritisieren.

"Wir werden der Kommission deutlich zu verstehen geben, dass wir die Ansetzung als sehr unglücklich bewerten", sagte Scherr.

Auf SID-Anfrage widersprach der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Vormittag Meldungen, wonach der Kontrollausschuss bereits Ermittlungen gegen Thomsen aufgenommen haben soll.

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