In Anschluss an die Drittliga-Partie zwischen Arminia Bielefeld und der zweiten Mannschaft von Werder Bremen wurde ein Werder-Anhänger lebensgefährlich verletzt.

Außerhalb des Stadions kam es nach der Partie zu einer Auseinandersetzung mit gegnerischen Fans. Der Anhänger wurde noch am Abend in einem Bielefelder Krankenhaus operiert und schwebt nach Bielefelder Medienberichten weiter in Lebensgefahr.

Der genaue Tathergang ist bisher ungeklärt. Werder-Präsident Klaus-Dieter Fischer zeigt sich bestürzt:

"Wir sind geschockt und verurteilen die Tat auf das Schärfste. Jegliche Art von Gewalt und Provokation haben im Stadion und im Umfeld des Sports nichts zu suchen. Ich bin fassungslos darüber, dass ein Menschenleben gefährdet ist. Wir hoffen, dass sich das Opfer schnell von seinen Verletzungen erholt."

Arminia-Geschäftsführer Marcus Uhlig zeigte sich ebenfalls "tief betroffen. Über allem steht unsere Hoffnung, dass das Opfer überlebt. Das laufende Verfahren verbietet uns jede weitere Aussage zum Tatgeschehen und möglichen Hintergründen. Allerdings möchten wir an dieser Stelle darum bitten, von Vorverurteilungen der Fanszene abzusehen."

Die Ostwestfalen sicherten der Polizei "maximale Unterstützung bei der Aufklärung" zu.

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