Hans-Dieter Hermann betreut die Nationalelf bereits seit fast zehn Jahren © getty

DFB-Teampsychologe Hans-Dieter Hermann wehrt sich gegen Kritik, dass es der Nationalmannschaft an großen Spielerpersönlichkeiten fehle.

"Wir haben genügend Typen, die im Zweifelsfall dazwischen hauen können", sagte Hermann im Interview mit SPORT1: "Unsere Spieler sind harte Jungs".

Die Rufe nach mehr Typen im Team halte er für Parolen. Nach dem Unfall-Drama im Trainingslager in Südtirol, das die Spieler Benedikt Höwedes und Julian Draxler hautnah miterlebt hatten, sei es der Wunsch der Spieler gewesen, sofort wieder auf den Trainingsplatz zurückzukehren.

"Das Training und das Spiel sind beides ein Stück Routine, auf die sich die Sportler einlassen können. Das kann sogar gut helfen."

Einen Komplex nach der Halbfinal-Niederlage bei der EM 2012 fürchtet Hermann nicht.

"Italien ist kein Angstgegner. Schauen Sie sich noch einmal das EM-Halbfinale 2012 an. Dann werden Sie sehen, dass die deutsche Mannschaft in der ersten Viertelstunde mit ganz breiter Brust auf den Platz kam und die Italiener keinen Stich gemacht haben", erinnerte sich Hermann bei SPORT1. Das Spiel habe dann lediglich eine andere Dynamik bekommen.

Hier gibt's das komplette Interview

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