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Per Mertesacker hat dafür appelliert, den Teamgedanken innerhalb des DFB-Teams weiter zu steigern:

"Vielleicht hat der eine oder andere, der 2012 schon dabei war, das Gefühl, da wäre noch mehr gegangen, und vielleicht will er den Teamgeist diesmal noch mehr leben", sagte der Verteidiger im "kicker".

Beim Ausscheiden im EM-Halbfinale 2012 war dieser offenbar nicht optimal gewesen.

"Wir müssen im Turnier wachsen. Wir sind immer über kleine positive Dinge und Überraschungen gewachsen - immer bis zu einem bestimmten Punkt. Wir tun gut daran, wieder daran anzusetzen - und dann über diesen Punkt hinauszukommen", so der Arsenal-Profi.

Die Reservistenrolle bei der EM 2012 sei für Mertesacker eine wichtige Erfahrung gewesen:

"Ich hatte damals an meiner Situation schon ganz schön zu knabbern, aber man muss dann auch schnell umschalten und sich seiner Rolle als Teammitglied in der zweiten Reihe bewusst werden."

Er habe die Erfahrung gemacht, auch als Reservist wichtig für die Mannschaft sein zu können. Das habe ihn weitergebracht als regelmäßige Spielpraxis, "weil es auch viel freigesetzt hat an Motivation für die Zukunft".

Bei der WM befürchtet er dennoch Enttäuschungen bei den Spielern, die nicht in der Startelf stehen: "Wir sind überall doppelt besetzt, und jeder hat den Anspruch, zu spielen. Da wird er Härtefälle geben."

Dennoch müsse jeder, den es trifft, müsse die persönlichen Wünsche abstellen und sich dem Team komplett hingeben, appellierte Mertesacker.

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