© getty

"Kaiser" Franz Beckenbauer sorgt sich knapp drei Wochen vor dem deutschen WM-Auftakt um Nationaltorwart Manuel Neuer.

"Es ist nicht ideal, wenn ein Torwart eine Schulterverletzung hat. Er muss sich wieder schmeißen. Das tut verdammt weh. Es könnte hinkommen. Aber da hätte ich meine größten Sorgen", sagte der Ehrenpräsident von Bayern München am Mittwoch bei einem Termin des deutschen Rekordmeisters.

Grundsätzlich sieht Beckenbauer die Lage bei der deutschen Nationalmannschaft trotz einiger weiterer Baustellen im Trainingslager in Südtirol aber nicht allzu dramatisch. So eine WM sei "Ausnahmezustand. Da wird auch viel übertrieben. Das muss man alles nicht so ernst nehmen", sagte der 68-Jährige.

Auch Bayern Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge plädierte ausdrücklich dafür, "den Ball flacher zu halten".

Vor drei Monaten sei Deutschland neben Brasilien und Spanien noch der große WM-Favorit gewesen, "jetzt ist die Stimmungslage deutlich schlechter. Aber das sehe ich sogar als Vorteil für die Mannschaft. Auch 2010 sind wir mit ähnlichen Voraussetzungen nach Südafrika geflogen. Da gab es vorher auch das große Thema Michael Ballack."

Deshalb, führte Rummenigge weiter aus, sei er auch jetzt "überzeugt", dass die DFB-Auswahl mindestens ins Halbfinale komme, "wenn sie gut ins Turnier startet".

Hier gibt es alles zum DFB-Team

Weiterlesen