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Hinter Manuel Neuers Gesundheitszustand steht weiterhin ein Fragezeichen. Am Freitagvormittag traf ein SPORT1-Reporter den Nationaltorwart vor der Praxis von Bayern- und DFB-Mannschaftsarzt Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt. Neuer trug eine Schlinge, um seine lädierte Schulter zu stabilisieren.

Der Profi des FC Bayern wollte sich allerdings nicht zu seinem Gesundheitszustand äußern. "Ich sage nichts, bevor ich nicht mit den Verantwortlichen gesprochen habe", sagte Neuer zu SPORT1.

Immerhin: Gemeinsam mit Nationalmannschafts-Kapitän Philipp Lahm traf Neuer am Freitagabend in Südtirol ein.

Der Torhüter hatte sich im Pokalfinale seines FC Bayern gegen Borussia Dortmund einen Einriss am Kapselbandapparat des rechten Schultereckgelenks zugezogen.

Einer der renommiertesten Sportmediziner Deutschlands, Bernd Kabelka, zweifelt derweil an Neuers rechtzeitiger Genesung bis zum WM-Auftakt am 16.Juni und greift den DFB an.

"Aus meiner Sicht verharmlost der DFB die Situation", sagte der Hamburger Arzt der "tz".

"Jeder, der eine solche Verletzung schon einmal hatte, kann bestätigen, wie schmerzhaft und langwierig das sein kann. Das Problem ist, dass er eine ganze Zeit lang die Arme nicht über die Horizontale nach oben nehmen kann. Und das ist ja für einen Torwart nicht ganz unwichtig."

Auch das Verhalten rund um Real Madrids Sami Khedira missfällt dem Promi-Arzt: "Er hat jetzt zwei Spiele über rund 60 Minuten gemacht. Das ist schön, reicht aber auf keinen Fall aus, um in Brasilien international konkurrenzfährig zu sein."

Khedira hatte sich im November im Testspiel gegen Italien das Kreuzband gerissen.

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