Seit rund 40 Jahren ist Felix Magath Teil des Profi-Geschäfts. Erst als Spieler, dann als Trainer und Manager. Er gilt mal als großer Stratege, dann als "Quälix", als Feuerwehrmann und als Meistermacher. Und der gebürtige Aschaffenburger überrascht immer wieder: Mit dem FC Fulham geht er sogar in die zweite englische Liga. An den Erfolg früherer Tage kann er aber nicht anknüpfen. SPORT1 zeigt seine Karriere in Bildern
Felix Magath trainiert den FC Fulham nächste Saison in der zweiten englischen Liga © getty

Der frühere Meistertrainer Felix Magath hat Bundestrainer Joachim Löw und Manager Oliver Bierhoff vorgeworfen, durch Tiefstapelei die Euphorie um die Nationalmannschaft unnötig gebremst zu haben.

"Vor Wochen war Fußball-Deutschland davon überzeugt, dass wir den Titel holen. Aber wenn die eigenen Verantwortlichen schon nicht überzeugt sind...", sagte Magath bei "kabel eins".

Löw und Bierhoff hätten die Ansprüche "selbst runtergeschraubt und die Favoritenrolle weitergegeben. Sie haben immer betont, wie heiß es zum Beispiel in Brasilien ist."

Bei "ran.de" kritisierte der Vize-Weltmeister von 1982 und 1986 zudem die Kader-Auswahl Löws.

Zum Vorwurf des Ghanaers Kevin-Prince Boateng (Schalke 04), der Nationalelf fehlten die Typen, erklärte Magath:

"Das ist immer eine Frage der Führung und der Zusammenstellung der Mannschaft. Unser Bundestrainer tut sich manchmal ein wenig schwer damit."

Als TV-Experte wiederum betonte der dreimalige Meistertrainer (2005 und 2006 mit Bayern München, 2009 mit dem VfL Wolfsburg), dass er andere Spieler mitgenommen hätte:

"Das ist aber eine Frage der Philosophie. Und es ist ja bekannt, dass ich eine andere Philosophie habe als Joachim Löw."

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