DER NATIONALMANNSCHAFTSMANAGER: Seit zehn Jahren ist Oliver Bierhoff nun schon als Teammanager der deutschen Nationalelf tätig. Der Doppeltorschütze des mit 2:1 gewonnenen EM-Finals von 1996 fungiert als Mittler zwischen Bundestrainer und DFB-Präsidium, vor allem die immer erfolgreichere Vermarktung der Nationalmannschaft als Werbeträger gilt als sein Werk
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Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff hat das Ausscheiden von Bayern München im Halbfinale der Champions League bedauert, kann dem Aus aber auch Positives für die Vorbereitung der Auswahl des deutschen Fußball-Bundes (DFB) auf die Weltmeisterschaft in Brasilien (12. Juni bis 13. Juli) abgewinnen.

"Wenn wir am 21. Mai in Südtirol mit der Vorbereitung beginnen, wird das Team nahezu komplett sein, zum ersten Mal seit der EM 2008 werden wir bei allen Einheiten allen Spielern alles abverlangen können", schrieb Bierhoff in seinem WM-Blog auf "dfb.de":

"Das erleichtert einiges, die Trainings- und Belastungssteuerung, den Prozess der Teamfindung, das Automatisieren von Abläufen."

Lediglich Sami Khedira von Finalteilnehmer Real Madrid würde im Falle einer Nominierung erst nach dem Endspiel am 24. Mai in Lissabon zur Mannschaft stoßen.

Eine erfolgreiche Titelverteidigung der Münchner in der Königsklasse sei Bierhoff allerdings die liebste Option gewesen:

"Ich hätte allen Spielern von Herzen den Einzug ins Finale und die Titelverteidigung gegönnt. Denn Joachim Löw und sein Trainerstab sind erfahren genug, sie hätten die Mannschaft optimal vorbereitet, auch wenn die Spieler zu unterschiedlichen Zeitpunkten zur Mannschaft gestoßen wären."

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