Joachim Löw übernahm die Nationalmannschaft 2006 von Jürgen Klinsmann © getty

Bundestrainer Joachim Löw könnte bei der Nominierung des WM-Kaders für die eine oder andere Überraschung sorgen.

"Es gibt schon einige Spieler, die zwar noch jung, aber von ihrem Talent her überragend sind. Da kann es schon sein, dass einer bei der WM mit dabei ist", sagte Löw der "Bild am Sonntag".

In den vergangenen Monaten hatten sich vor allem Youngster wie Schalkes Max Meyer oder Stuttgarts Timo Werner mit guten Leistungen in den Vordergrund gespielt.

Einen Platz im Kader hält Löw auch dem derzeit verletzten Sami Khedira frei.

"Sami hat einen extrem ausgeprägten Willen. Ihn könnten wir in Brasilien wahnsinnig gut gebrauchen", erklärte der 53-Jährige.

Khedira hatte sich beim Freundschaftsspiel in Italien (1:1) einen Kreuzbandriss zugezogen. Ob der Real-Star rechtzeitig zur WM fit wird, ist fraglich.

Die Planungen für die abschließenden Vorbereitungen auf Brasilien sind laut dem Bundestrainer noch nicht komplett abgeschlossen.

Ein Trainingslager kurz vor dem Turnier in Uruguay, das zuletzt schon als sicher galt, steht plötzlich wieder auf der Kippe. "Uruguay ist tatsächlich eine von mehreren Optionen. Jetzt müssen wir überlegen: Ist Uruguay gut, wenn wir in der Vorrunde dreimal in der Hitze spielen", erklärte Löw.

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