Bundesliga-Torschützenkönig Stefan Kießling lässt sich auch unter Bundestrainer Joachim Löw (53) ein Hintertürchen für die deutsche Nationalmannschaft offen.

"Sollte vor der WM Not am Mann sein und jemand auf die Idee kommen, ich könnte helfen, dann bin ich der Letzte, der eine Mannschaft im Stich lässt", sagte der 29-Jährige dem "kicker".

Nach dem 4:2 mit Bayer Leverkusen gegen Borussia Mönchengladbach hatte Kießling dagegen in der Bild-Zeitung ein Comeback in der DFB-Auswahl unter Löw kategorisch ausgeschlossen: "Ich habe mal gesagt, das Thema ist gegessen. Nun erkläre ich noch mal - den Nationalspieler Kießling wird es unter Löw nicht mehr geben."

Auf seinem Facebook-Profil erklärte sich Kießling ebenfalls: "Es zerrt ziemlich an mir, wenn ich immer wieder über das Thema Nationalmannschaft gefragt werde", schrieb er: "Ich möchte eigentlich nur jetzt endlich mal den Druck ablassen, dass das Thema nicht immer und immer wieder aufkommt."

Seid drei Jahren habe es keinen Kontakt zur Nationalmannschaft mehr gegeben: "Ich bin kein Typ, der stänkert, aber ich möchte ein für alle Mal das Thema ruhen lassen."

Kießling hatte gegen Mönchengladbach unter den Augen von Löw sein 100. Bundesliga-Tor für Leverkusen erzielt. Danach erklärt er:

"Nach jedem Tor von mir kommen die Fragen nach der Rückkehr ins DFB-Team. Sie nerven nur noch. Ich tue es mir nicht mehr an." Kießling hatte sein letztes von sechs Länderspielen bei der WM 2010 in Südafrika absolviert.

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