Die Spitze des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat erstmals klar Stellung zu Doping-Vorwürfen gegen WM-Teilnehmer von 1966 bezogen und die Anschuldigungen zurückgewiesen.

"Es ist unstrittig, dass die Ephedrin-Spuren die Folge von Nasensprays sind, die gegen Schnupfen eingesetzt wurden", sagte DFB-Vizepräsident Rainer Koch am Dienstag: "Heute wäre das ein ganz klarer Dopingfall. Im Jahr 1966 ist die Definition von Doping aber eine ganz andere gewesen. Die Einnahme dieses Schnupfenmittels war 1966 erlaubt."

In der Anfang August veröffentlichten Studie zum Doping in Westdeutschland war nachzulesen, dass bei drei Nationalspielern während der WM-Endrunde 1966 in England Ephedrin-Spuren gefunden worden sind.

Weiterlesen