21.000 Fans haben der deutschen Fußball-Nationalmannschaft vor dem ersten Länderspiel der WM-Saison einen euphorischen Empfang bereitet.

Beim ersten öffentlichen Training auf heimischem Boden seit fünf Jahren wurden die 18 Profis von Bundestrainer Joachim Löw im Stadion des Bundesligisten FSV Mainz 05 trotz starken Regens von den Zuschauern ausgelassen gefeiert.

Bei der rund einstündigen Trainingseinheit standen spielerische Elemente im Mittelpunkt. "Einige haben am Sonntag noch gespielt, deshalb konnten wir noch nicht ganz so intensiv trainieren", erklärte Flick.

Pass- und Positionsspiel sowie ein Trainingsspiel bildeten das Programm, das von den Zuschauern begeistert aufgenommen wurde.

Es war das erste öffentliche Training der DFB-Auswahl seit dem in Danzig während der EM 2012, das letzte in Deutschland fand 2008 in Düsseldorf statt.

"Ich verstehe sehr gut, dass sich die Fans wünschten, dass wir uns ihnen häufiger präsentieren. Aber leider ist dies nur ganz selten möglich", sagte Teammanager Oliver Bierhoff im Interview auf "dfb.de":

"Ein zentraler Grund ist, dass wir in Deutschland nur selten über einen längeren Zeitraum zusammen sind. Meistens haben wir nur wenige Trainingseinheiten, um uns für die anstehenden Partien einzuspielen. Und klar ist ja auch, dass die sportlichen Erwägungen immer Priorität haben müssen."

Zudem müsse man sehen, "dass es sehr kostspielig ist, so ein öffentliches Training durchzuführen. Wir reden dabei über einen sechsstelligen Betrag, weil es für uns selbstverständlich war und ist, die Karten kostenlos abzugeben. Wir müssen für die Sicherheit sorgen, das Stadion kostet Geld, die vielen Menschen müssen versorgt werden. Das ist eine Investition, die der DFB sehr gerne tätigt, aber beliebig oft ist sie eben nicht wiederholbar."

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