110 Länderspiele hat Lukas Podolski bereits absolviert. Wenn es nach Bundestrainer Joachim Löw geht, sollen noch einige dazu kommen.

Auch deswegen geht Podolski die neue Länderspiel-Saison mit großer Motivation an:

"Wir haben eine enorme Qualität. Das hat man ja in den letzten Länderspielen und Turnieren gesehen. Aber um nochmal einen weiteren Schritt nach vorne zu machen, müssen noch paar Dinge abgestimmt werden", erklärte der 110-malige deutsche Nationalspieler zum Treffpunkt des DFB-Teams am Montag in Mainz. "Ich freue mich immer, dabei zu sein", betonte Podolski, der mit dem FC Arsenal am kommenden Wochenende in die neue Saison startet.

"Die Kollegen in der Bundesliga haben ja gestern schon an diesem Wochenende Gas gegeben. Mal sehen, wie der Bundestrainer das Team aufstellt", bemerkte der 28 Jahre alte Podolski vor dem ersten Länderspiel der WM-Saison am Mittwoch in Kaiserslautern gegen Paraguay (20.45 Uhr).

Löw sieht in dem Ex-Kölner, der in der Nationalelf seinen Stammplatz verloren hat, weiter eine feste Kadergröße. "Es ist ja schon häufig prophezeit worden, dass Lukas Podolski bei uns zurückfällt. Aber er hat immer wieder das Gegenteil bewiesen", betonte der Bundestrainer im "Kicker" (Montag).

"Er ist für mich weiter ein enorm wichtiger Spieler, weil er diesem Team guttut mit seinen Möglichkeiten", sagte Löw. Mit Dynamik und vielen Toren habe Podolski immer wieder bewiesen, dass er schwer auszurechnen sei und ein Spiel entscheiden könne.

"Deshalb ist Lukas für mich im Moment trotz der fraglos größeren Konkurrenz auf dieser Position unverzichtbar", erklärte der DFB-Chefcoach.

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