Das erste Aufeinandertreffen mit Pep Guardiola ist für Bundestrainer Joachim Löw (News) aufschlussreich und interessant gewesen.

Die Einschätzung des Cheftrainers des FC Bayern zur Nationalmannschaft dürfte Löw sehr gefallen haben.

"Er hat gesagt, dass ihn die offensive Art, wie unsere Nationalmannschaft in den vergangenen zwei Jahren gespielt hat, stark an Barcelona erinnert", verriet Löw im "kicker": "Dass es da viele Parallelen in der Spielweise gebe, während Bayern und Dortmund ebenfalls erfolgreiche, aber im Gegensatz zur Nationalmannschaft veränderte Spielweisen hatten."

Im Gegensatz zur Offensive sieht der 53-jährige Fußball-Lehrer im Spiel nach hinten aber noch Verbesserungsmöglichkeiten. Der Schnitt von 1,7 Gegentoren pro Spiel sei aber nicht nur ein Problem der Abwehr.

"Häufig wird dies auf die Abwehr geschoben, aber das ist mir zu einfach. Vor allem unsere Offensivspieler sind in der Defensivarbeit verbesserungswürdig", führte Löw aus.

Das gelte für Mesut Özil ebenso wie für Marco Reus und Mario Götze. Diese seien geniale Offensivspieler, "aber sie sind geschult worden, dass sie sich in der Defensivarbeit zurücknehmen können."

Gerade Götze wie auch Ilkay Gündogan und Julian Draxler traut der Bundestrainer in Zukunft gewichtigere Rollen in der DFB-Auswahl zu. Den Schalker Draxler hält Löw "für einen außergewöhnlich guten Spieler, er kann bei uns noch einen Sprung nach vorne machen."

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