Bundestrainer Joachim Löw geht mit viel Respekt ins zweite WM-Qualifikationsspiel der DFB-Auswahl gegen Österreich.

"Ich erwarte ein Duell auf Augenhöhe", erklärte Löw auf der abschließenden Pressekonferenz am Montag in Wien.

"Die Österreicher gehen zurecht selbstbewusst ins Spiel. Sie haben gezeigt, dass sie konkurrenzfähig sind", sagte Löw über den kommenden Gegner.

Dennoch heiße es für sein Team, nach dem Pflichtsieg gegen die Färöer nachzulegen.

Im Wiener Ernst-Happel-Stadion kann der Bundestrainer aus dem Vollen schöpfen. Auch die zuletzt angeschlagenen Marcel Schmelzer und Toni Kroos meldeten sich wieder fit.

Eine Einsatzgarantie in der Startelf stellte Löw aber weder dem Dortmunder Außenverteidiger noch dem Mittelfeldspieler von den Bayern aus.

Indes widersprach der Bundestrainer der Einschätzung von Sami Khedira hinsichtlich der Gründe für das Halbfinal-Aus bei der EM gegen Spanien.

Der Mittelfeldspieler hatte im "kicker" erklärt, man habe in diesem Spiel schon zu sehr an das Finale gegen Spanien gedacht.

"Wenn eine Mannschaft im Halbfinale steht, denkt sie nicht an das Spiel danach", stellte Löw klar und äußerte die Vermutung, Khedira habe mit seiner Einschätzung die allgemeine Erwartungshaltung in Deutschland gemeint.

In Bezug auf die WM 2014 in Brasilien sagte Löw: "Es macht keinen Sinn, über die mögliche Final-Paarung bei einem Turnier zu sprechen, das erst in 22 Monaten stattfindet."

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