Stürmer Miroslav Klose will von Bundestrainer Joachim Löw keinen Freifahrtschein für seinen Platz in der deutschen Nationalmannschaft.

Dies erklärte der 34-Jährige in einem Interview mit der "Bild am Sonntag".

"Ich will an meinen Leistungen gemessen werden. Nicht daran, was ich vielleicht mal für die Nationalelf geleistet habe. Was ich auf keinen Fall will, ist ein Freifahrtschein", sagte der Angreifer des italienischen Erstligisten Lazio Rom.

Sein großes Ziel bleibt dabei unverändert: "Natürlich ist die Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien mein Ziel. Solange ich mich körperlich topfit fühle, scheue ich nicht den Konkurrenzkampf", sagte Klose.

Auch mit der harten Kritik, die seit der EM-Halbfinalniederlage gegen Italien auf die DFB-Auswahl einprasselt, kann der Stürmer gut umgehen.

"Ich wurde nach Niederlagen in Zeitungen schon als Bratwurst, Flasche und sogar als ein Stück Pizza auf der ersten Seite abgebildet. Im Fußball geht es rauf und runter. Das ist Teil des Geschäfts, damit muss man sich arrangieren", sagte der Routinier.

Sollte der 122-malige Nationalspieler für die WM in zwei Jahren nominiert werden, könnte er zum erfolgreichsten WM-Torschützen aufsteigen. Bislang hat Klose bei WM-Endrunden 14 Treffer erzielt. Rekordtorschütze ist der Brasilianer Ronaldo mit 15 Toren.

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