Nach seiner Ausbootung aus dem EM-Kader der deutschen Nationalmannschaft versucht Stuttgarts Stürmer Cacau den Kopf frei zu bekommen.

Der Brasilianer hatte sich in den beiden Trainingslagern auf Sardinien und Südfrankreich nicht aufdrängen können. Bundestrainer Joachim Löw hatte Cacau daraufhin am Mittwoch aus seinem 23-er Kader gestrichen. Auch Julian Draxler, Marc-Andre ter Stegen und Sven Bender mussten die Heimreise antreten.

Die Enttäuschung bei Cacau sitzt tief. Als SPORT1 den 31-Jährigen am Mittwochvormittag zu Hause in Stuttgart erreicht, wirkt er sehr traurig und angeschlagen. Auf die Frage nach seinem Wohlbefinden sagt er nur mit leiser Stimme "es ist okay."

Zu seiner Nicht-Nominierung bei der DFB-Elf möchte er sich momentan nicht äußern, "da werde ich später etwas dazu sagen". Jetzt will er erst mal abschalten und flüchtet in den Urlaub, den er "genießen will".

"Ich fliege jetzt nach Brasilien, um abzuschalten, das wird da am besten klappen", sagt Cacau.

Und weiter: "Natürlich bin ich immer noch sehr traurig. Es ist noch zu frisch. Ich bitte um Verständnis, dass ich dazu gerade nichts sagen will."

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