Bundestrainer Joachim Löw hat sich vor dem Testspiel gegen die Schweiz in Basel (Sa., ab 18 Uhr im LIVE-TICKER) auf eine Abwehrformation festgelegt, einige Positionen aber noch offen gelassen.

"Die Abwehr stellt sich von alleine auf", erklärte Löw, dem im Test bei den Eidgenossen die acht Profis des FC Bayern noch fehlen werden. In Basel werden Benedikt Höwedes, Mats Hummels, Per Mertesacker und Marcel Schmelzer den Defensivverbund bilden.

Welcher Torhüter in der Startelf stehen wird, ließ Löw noch offen. "Es gibt eine Tendenz", sagte der Bundestrainer, will im Verlauf des Freitags aber erst noch das Gespräch mit den Keepern suchen.

Voll des Lobes zeigte sich Löw über Schalke-Youngster Julian Draxler. Es sei "wahrscheinlich, dass Draxler zum Einsatz kommt. Sicherlich nicht von Anfang an, aber er hat es sich verdient." Im Training habe sich der 19-Jährige als "spielfreudig und leichtfüßig" erwiesen, erklärte Löw.

Mesut Özil und Sami Khedira sollen den Test in Basel nicht über die gesamte Spielzeit absolvieren. "Sie werden sicher keine 90 Minuten spielen, eher 45 bis 60 oder 70", sagte der Bundestrainer.

Die endgültige Entscheidung über die Startelf für Samstag will Löw am Freitagabend nach dem Abschlusstraining fällen und dann der Mannschaft mitteilen.

Einen Vertrauensvorschuss gab es von Löw für die Spieler des FC Bayern, von denen sich keiner Sorgen machen müsse, aus dem 27er-Kader gestrichen zu werden. "Die Bayern-Spieler haben höchstes internationales Niveau", betonte Löw. Wenn sich kein FCB-Spieler verletze, gehören alle zum endgültigen 23er-Aufgebot für die EM.

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