Die momentane Abwesenheit der acht Spieler von Rekordmeister Bayern München hat in der Nationalmannschaft die Frage nach neuen Hierarchien aufgeworfen.

Während Verteidiger Mats Hummels von Double-Gewinner Borussia Dortmund gerne mehr Verantwortung übernehmen will, lehnt der etablierte Lukas Podolski diese Rolle im Vorfeld der EM-Endrunde in Polen und der Ukraine (8. Juni bis 1. Juli) für sich ab.

"Ich habe noch nie einen Führungsanspruch gestellt und werde ihn auch in Zukunft nicht stellen", sagte der vom Bundesliga-Absteiger 1. FC Köln zum FC Arsenal wechselnde Podolski, der am Samstag in Basel gegen die Schweiz (18 Uhr) wahrscheinlich sein 96. Länderspiel bestreiten wird:

"Ich stelle nicht die Forderung, dass ich Kapitän sein will oder so etwas."

Etwas anders als Podolski will Hummels zukünftig seine Rolle interpretieren.

"Vom Typ her bin ich jemand, der gerne voran geht. Ich mache das hier weniger, denn ich habe großen Respekt vor den Spielern, die etablierter sind. Aber ich möchte mich auch nicht komplett verstecken. Ich will nicht nur mittrainieren und dafür dankbar sein, sondern zeigen, dass ich mehr will", sagte der 13-malige Nationalspieler: "Ich will nicht nur Mitläufer sein."

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