Wegen der "zerrütteten Vorbereitung" auf die Fußball-EM in Polen und der Ukraine (8. Juni bis 1. Juli) hat Bundestrainer Joachim Löw den Weltverband FIFA und die Europäische Fußball-Union UEFA zu Änderungen aufgefordert.

"Da muss man andere Lösungen finden", sagte Löw gegenüber "dfb.de" und bezog sich vor allem auf den Fall Real Madrid.

Da die Königlichen nach der Saison noch ein Testspiel in Kuwait absolvieren, stoßen die Nationalspieler Mesut Özil und Sami Khedira erst am kommendenen Wochenende zum DFB-Team.

"Ich weiß, dass es aus Sicht der Vereine sinnvoll ist, da noch hinzufliegen und vielleicht viel Geld zu verdienen", sagte Löw und ergänzte: "Aber vor Turnieren sollte das möglichst früh sein. Da müssen die UEFA und die FIFA sagen, im Turnierjahr braucht es volle Konzentration auf das Turnier."

Die Abstellungsperiode, die diesmal erst am 25. Mai beginnt, "könnte ein bisschen früher sein", sagte Löw.

Zu seiner ersten Trainingseinheit am Montag auf Sardinien hatte der Bundestrainer gerade einmal sechs Feldspieler begrüßen können.

"Die Vorbereitung ist natürlich ein bisschen zerrüttet", erklärte er deshalb und sagte: "Es ist alles nicht einfach, da müssen wir schauen, wie wir es am Besten machen können. Wir sind flexibel, und wir werden es auch schaffen. Aber die Zeit ist gedämpft und kurz."

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