Abwehrchef Per Mertesacker ist nach überstandener Knöchelverletzung rechtzeitig vor der EM in Polen und der Ukraine (8. Juni bis 1. Juli) auf dem besten Weg zu alter Fitness.

"Per macht einen hervorragenden Trainer", sagte Co-Trainer Hansi Flick, der bis zum Eintreffen von Bundestrainer Joachim Löw am Sonntag das Training leitete: "Er ist sehr spritzig und genau auf dem Weg, auf dem wir ihn haben wollen."

"Es sieht gut aus", sagte auch Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff nach der ersten Einheit im Trainingslager auf Sardinien:

"Per ist unglaublich heiß, er hat sich die EM in den Kopf gebrannt. Er hat unglaublich viel gearbeitet. Das ist vielleicht der einzige Vorteil einer Verletzung, dass man sich konzentriert vorbereiten kann."

Der Verteidiger des 13-maligen englischen Meisters FC Arsenal hat seit dem 11. Februar nach einer Knöchel-OP nicht mehr gespielt. Mertesacker selbst hatte sein Leistungsvermögen vor wenigen Tagen auf 90 bis 95 Prozent beziffert.

Weniger gute Stimmung herrscht derweil bei Lukas Podolski. Der künftige Mannschaftskollege Mertesackers bei Arsenal ist nach dem Bundesliga-Abstieg zum Abschied von "seinem" 1. FC Köln noch deprimiert.

"Er ist noch nicht ganz befreit", sagte Bierhoff: "Er läuft nicht tottraurig durch das Hotel, aber er ist auch noch nicht wieder der Spaßvogel, den man kennt. Aber ich hoffe und bin überzeugt davon, dass wir ihn hinbekommen."

Weiterlesen