Bundestrainer Joachim Löw trainiert seit 2006 die Nationalmannschaft. ZUM DURCHKLICKEN: Bilder des Trainingslagers © getty

Auf der DFB-Pressekonferenz werden sich Bundestrainer Joachim Löw und Keeper Roman Weidenfeller äußern. Der SPORT1-TICKER.

München/St. Martin - Es ist der vorletzte Tag im Trainingslager der Nationalmannschaft in Südtirol: Bundestrainer Joachim Löw wird die Pressekonferenz für ein kurzes Fazit nutzen, zudem wird ein Ausblick auf die Partie gegen Kamerum am Sonntagabend gefragt sein ( 895607 DIASHOW: Das DFB-Team in Südtirol ).

Dortmunds Torhüter Roman Weideneller ist ebenfalls bei der Pressekonferenz dabei, er wird gewiss auch über seine Rolle als erster Vertreter Manuel Neuers sprechen.

Die Pressekonferenz im SPORT1-Live-Ticker:

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+++ Weidenfeller verabschiedet +++

Sprecher Jens Grittner verabschiedet Roman Weidenfeller, die Pressekonferenz ist damit zu Ende. Natürlich sagt Grittner nochmal Südtirol für die gute Aufnahme Danke.

+++ "Fühle mich absolut wohl hier" +++

"Fühle mich absolut wohl hier", sagt Weidenfeller auf SPORT1-Nachfrage. "Man ist hier bei der Elite dabei, da ist es eine Herausforderung, die Bälle zu halten", so Weidenfeller. Als seine Stärke sieht er unter anderem das "Spiel eins gegen eins."

+++ "Werde Manuel unterstützen"+++

Ein Torwartkampf werde niemanden nützen, sagte Weidenfeller zur Konkurrenz mit dem derzeit noch angeschlagenen Bayern-Keeper Manuel Neuer. "Ich gehe davon aus, dass Manuel Neuer am ersten Tag der WM im Tor stehen wird."

+++ WM als Höhepunkt +++

"Ein besonderes Highlight", sagt Weidenfeller zur nahen WM. "Freue mich lange beim Turnier dabeizusein und vielleicht mit dem Cup nach Hause zu kommen." Solche Worte wollen die Fußballfans hören!

+++ Die Bilder des DFB-Teams in Südtirol +++

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+++ "Ergebnis steht im Vordergrund" +++

Weidenfeller erklärt, dass es gegen Kamerun in erster Linie darauf ankomme, ein gutes Ergebnis zu erzielen, um damit auch das Trainingslager positiv abzuschließen.

+++ Weidenfeller: "Das ehrt mich" +++

Weidenfeller freut sich über die Komplimente von Löw. Er will mit dazu beitragen, dass alle die WM lange in Erinnerungen haben, wie er es nicht ohne Pathos formuliert.

+++ Weidenfeller ist da +++

Der BVB-Keeper betritt das Podium, er wirkt entspannt.

+++ Khedira scheint gesetzt +++

"Er wird bereit sein", sagt Löw zu Khedira, bis zum WM-Start soll der Real-Spieler nahe an seiner besten Verfassung sein.

+++ Löw: Samir hat Charakter +++

Auf Khedira ist Löw stolz, das ist zu spüren. Er ist beeindruckt von der Trainingsarbeit nach dem Kreuzbandriss und davon, wie sich Khedira jetzt präsentiert und an seiner Fitness arbeitet.

+++ Löw: Werden Verlauf beobachten +++

Bei Manuel Neuer komme es darauf an, dass er am Ende zu 100 Prozen fit und gesund sei. Die medizinische Abteilung werde er bei der Entscheidung so gut wie möglich einbinden, meint Löw.

+++ Keine Langweile zu befürchten +++

Alle Nationalspieler bekommen einen Plan, was sie nach dem Länderspiel gegen Kamerun in der kurzen trainingsfreien Zeit tun sollen. Bundestorwart-Trainer Andi Köpke werde sich individuell um Neuer kümmern.

+++ Geldstrafen kein Thema +++

"Es gibt gewisse Vorgaben und Regeln", lässt Löw in Bezug auf Fehlverhalten der Nationalspieler wissen, Geldstrafen gebe es dagegen keine.

+++ "Ärgert mich"+++

Seinen Führerschein abgeben zu müssen, ärgere ihn schon ein wenig, sagt Löw. Auswirkungen aufs Team sieht er - wenig überaschend - keine. "Das ist hier aber nur Beiwerk, das spielt keine Rolle."

+++ "Roman großer Gewinn"+++

Dortmunds Keeper Roman Weidenfeller dürften die Ohren glühen, so lobt ihn jetzt Löw. Weidenfeller würde dem Team menschlich und sportlich sehr helfen.

+++ "Sind Mitfavorit"+++

"Wenn Lahm einen Schnupfen hat, droht er vermeintlich auszufallen, die Erwartungen wechseln ständig, für mich spielt das keine Rolle. Wir reisen als Mitfavorit nach Brasilien", sagt Löw auf SPORT1-Nachfrage zu den Einflüssen von außen.

+++ "Brasilien ist Topfavorit"+++

Löw erklärt, warum er Brasilien als "Topfavorit" sieht. Die Brasilianer spielten eine Heim-WM und hätten den Confederations-Cup gewonnen.

+++ "Haben noch Zeit"+++

In Bezug auf Lahm und Neuer gibt sich Löw zuversichtlich. "Wir haben noch Zeit." Lahm und Neuer würden schnell den Rhythmus wieder finden, sobald sie wieder fit seien.

+++ Vergleich zu 2012 +++

Der Bundestrainer erklärt, dass 2012 die Bayern-Spieler nach dem verlorenen Champions-League-Finale "sehr enttäuscht" gewesen seien. Damals seien die Gruppen zu unterschiedlichen Zeitpunkten angekommen, jetzt habe er schon recht früh alle Spieler zur Verfügung, lässt Löw noch wissen.

+++ Nur Vorsichtsmaßnahme bei Lahm +++

Löw relativiert bei Lahm, der Trainingsabbruch sei nur eine "Vorsichtsmaßnahme" gewesen. Er habe sich extra nach dem Training noch mal bei der medizinischen Abteilung erkundigt.

+++ Lahm und Neuer werden nicht spielen +++

Gegen Kamerun werden Lahm und Neuer nicht im Kader stehen.

+++ Neuer am Freitag im Tor +++

Löw kündigt an, dass beim Test gegen Armenien in einer Woche Neuer, wenn alles nach Plan läuft, wieder im Tor stehen soll.

+++ WM-Countdown beginnt +++

Löw freut sich auf den Test gegen Kamerum am Sonntagabend. "Wir werden Erkenntnisse gewinnen. Einzelne Spieler haben die Chancen auf sich aufmerksam zu machen."

+++ Kompliment an Hotel und Region +++

"Wir kamen als Gäste und gehen als Freunde", sag Löw. Er ist mit dem Hotel und der Aufnahme in der Region Südtirol sehr zufrieden.

+++ Positives bei Lahm +++

Löw sieht Fortschritte bei Lahm, er Trainingsabbruch scheint also keine größeren Konsequenzen zu haben.

+++ Lob für U 20 +++

Löw lobt die U 20 für die gute Trainingseinheit und dafür, Testspiel-Partner für die DFB-Elf gewesen zu sein. Trainer Frank Wormuth habe die Talente dafür bestens eingestellt.

Zufrieden mit Teamgeist

Der Bundestrainer freut sich über einen "sehr guten Teamspirit. Es ist nicht damit zu vergleichen wie es 2012 war", stellt er mit Blick auf die EM 2012 fest. Vereinsinteressen gebe es nicht mehr, nur nationale Interessen.

+++ Löw spricht über den Unfall +++

Löw drückt "Mitgefühl" nach dem tragischem Unfall bei dem Sponsorentermin am Dienstag aus. Die Mannschaft sei betroffen gewesen. "Ich hoffe, dass die Familien die schwierige Zeit überstehen und die Verletzten gesund werden." (BERICHT: Bilder werden noch lange im Kopf bleiben)

+++ Löw ist da +++

Der Bundestrainer Joachim Löw ist da, Sprecher Jens Grittner begrüßt die Journalisten und erklärt, dass unter anderem 200 Kinder aus Südtirol beim öffentlichen Training zugeschaut haben.

+++ Gleich geht es los +++

Die Journalisten haben bereits ihre Gerätschaften aufgebaut, die Pressekonferenz startet in wenigen Minuten. Ein Update zu Philipp Lahm wird gewiss nachgefragt werden.

+++ Lahm bricht Training ab +++

Erneuter Rückschlag für die deutsche Nationalmannschaft: Kapitän Philipp Lahm brach am Freitag die letzte Einheit im Trainingslager in Südtirol vorzeitig ab.

Der 30-Jährige hielt sich nach einstündiger Vorbereitung im Fitnesszelt und anschließenden fünf Minuten Lauftraining mit kritischem Blick das lädierte Sprunggelenk.

Erst am Mittwoch hatte Lahm nach dem Abklingen der Verletzung das Training aufgenommen. Zugezogen hatte sich der Defensivspieler von Bayern München die Blessur am 17. Mai im Endspiel des DFB-Pokals gegen Borussia Dortmund (2:0 n.V.) (NEWS: Lahm bricht Training ab).

+++ Neuer mit leichtem Balltraining +++

SPORT1-Reporter Thorsten Mesch berichtet aus dem Passeiertal, dass Nationalkeeper Manuel Neuer mit Lauftraining in die Einheit eingestiegen ist, später machte er noch leichte Übungen am Ball. Dortmunds Marcel Schmelzer absolvierte indes Lauftraining.

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+++ Üben bei Sonnenschein +++

Beim Training am Vormittag war der Fan-Andrang groß - auch dank des schönen Wetters.

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+++ Müller bleibt optimistisch +++

Trotz der Verletzungsmisere und des Unfalls im Trainingslager lässt sich Thomas Müller seine Zuversicht für die WM nicht nehmen. "Ich erlebe hier intensive und gute Trainingseinheiten. Wir stolpern hier nicht einfach rum, es ist Zug drin", sagte der Bayern-Profi der "Süddeutschen Zeitung."

+++ Teamgeist gefragt +++

Per Mertesacker hat dafür appelliert, den Teamgedanken innerhalb des DFB-Teams weiter zu steigern:

"Vielleicht hat der eine oder andere, der 2012 schon dabei war, das Gefühl, da wäre noch mehr gegangen, und vielleicht will er den Teamgeist diesmal noch mehr leben", sagte der Verteidiger im "kicker".

Beim Ausscheiden im EM-Halbfinale 2012 war der Teamspirit offenbar nicht optimal gewesen. (NEWS: Mertesacker hofft auf Teamgeist)

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