Sami Khedira richtet den Blick trotz des schweren Unfalls vom Vortag auf die WM © getty

SPORT1 hat die wichtigsten Fakten der DFB-Pressekonferenz einen Tag nach dem schweren Unfall im Rahmen eines Sponsorentermins.

München/St. Martin - Am Mittwochmittag trat zunächst Oliver Bierhoff in Begleitung von Mercedes-Pressesprecherin Claudia Merzbach und des Polizeikommissars Johann Ramoser im Trainingslager in Südtirol vor die Presse und sprach über den schweren Unfall vom Vortag.

Im Anschluss sprachen auch Sami Khedira und Erik Durm zu Neuigkeiten vor der WM in Brasilien vom 12. Juni bis 13. Juli. (DATENCENTER: Der Spielplan der WM 2014).

SPORT1 fasst die wichtigsten Aussagen und Fakten zusammen:

Kein Rennen vor Unfall

Claudia Merzbach, die bei der Daimler AG für die Pressearbeit zuständig ist, erklärt den Sponsorentermin, der zum schweren Autounfall mit zwei Verletzten führte: "Es war kein Rennen. Es ging lediglich darum, beide Fahrzeuge vorzustellen. Ich kann sagen, dass wir es alle zutiefst bedauern und dass wir alles tun, um dieses Verfahren aufzuklären."

Über den Unfallhergang und den Stand der Ermittlungen wollte sich keine Seite äußern.

Unfall ohne Einfluss auf Vorbereitung

"Die beiden Spieler konnten nachmittags wieder trainieren. Ich glaube, dass dieses schlimme Ereignis keine Konsequenzen für die Vorbereitung oder das Turnier haben wird."

Sami Khedira plädiert dafür, den Fokus weiter auf die WM zu richten: "Jeder von uns im Team hofft, dass es schnell bergauf geht und dass er schnell gesund wird. Wir müssen trotzdem versuchen, uns auf unsere Arbeit zu konzentrieren."

( 895607 DIASHOW: Das DFB-Team in Südtirol ).

(Die PK im LIVE-TICKER zum Nachlesen).

Auch weiterhin Aktivitäten

"Es ist klar, dass solch ein Unfall in die Bewertung kommt und dass wir überlegen, wie es weitergeht. Das sind Aktivitäten von Mercedes, die wir zum zehnten Mal gemacht haben. Die Lust auf solch eine Aktion ist jetzt erstmal nicht vorhanden", so Bierhoff.

Er betont, dass sich "seine Meinung, Aktivitäten auch außerhalb des Platzes anzubieten, nicht geändert hat. Es wäre verkehrt, sich einzuigeln und nur auf eine Sache zu konzentrieren. Wir werden auch weiterhin Teamaktivitäten anbieten, bei denen es ein kleines Restrisiko gibt".

Schwer sei es, dieses abzuschätzen. "Wir haben eine Radtour durchgeführt, da kann man sich auch fragen, ob man die machen kann", äußerte der Europameister von 1996: "2010 ist Thomas Müller bei einer Radtour gestürzt. Man hat im Leben immer ein Restrisiko. Das müssen aber wir so klein wie möglich halten."

Khedira fühlt sich fit

"Ich glaube, fit bin ich. Es sind noch wenige Details, die ich an mir verbessern mus. Bislang ist alles in allen Bereichen perfekt gelaufen. Es ging schneller als gedacht. Ich glaube, der Weg geht weiter bergauf und ich bin recht zuversichtlich, dass ich am 16. Juni im Vollbesitz meiner Kräfte bin", sagte Khedira: "Ich halte mich im Training nicht zurück. Ich bin froh, dass ich uneingeschränkt spielen kann."

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Abschottung für bessere Vorbereitung

Angesprochen auf die Abschottung der Nationalmannschaft von Fans und Medien, begründete Khedira dies damit, dass reines "Showtraining" für das Ziel WM-Titel zu wenig sei. Dennoch: "Wir versuchen, immer wieder unseren Fans nahe zu sein. Wir wollen Weltmeister werden und werden alles dafür tun. Dafür brauchen wir die Fans. Wir müssen alle zusammenstehen."

Alle weiteren Aussagen finden Sie im LIVE-TICKER zum Nachlesen.

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