Oliver Bierhoff freut sich über den Zuspruch im Ausland
Oliver Bierhoff ist seit 2004 Teammanager der Nationalmannschaft © getty

Oliver Bierhoff sprach am Dienstag auf der Pressekonferenz im Trainingslager in Südtirol. SPORT1 hat die wichtigsten Fakten.

München/St. Martin - Am Dienstagmittag trat Oliver Bierhoff im Trainingslager in Südtirol vor die Presse und sprach über Neuigkeiten vor der WM in Brasilien vom 12. Juni bis 13. Juli. (DATENCENTER: Der Spielplan der WM 2014).

SPORT1 fasst die wichtigsten Aussagen und Fakten zusammen:

Bierhoff verteidigt Löw

Bierhoff denkt nicht, dass nach dem Führerscheinentzug für Löw eine Vorbilddiskussion ausbricht: "Wir sind Menschen, dann passieren auch Fehler. Ich fahre immer mit Tempomat. Ich sehe keine Gefahr darin, dass Jogi jetzt als Raser durchgeht. Er fährt immer an sich vorsichtig, aber er ist auch viele Kilometer auf der Autobahn unterwegs."

"So etwas passiert. Wir werden mit unserem Generalsponsor darüber sprechen, dass man dem Jogi nur noch Autos gibt, die tempolimitiert sind", witzelte der Teammanager.

Neuer wohl in Südtirol nicht mehr im Einsatz

"Bei Manuel wird es einige Zeit dauern, bis er die Schulter belasten kann. Da rechne ich nicht mit einem Einsatz in Südtirol", beschrieb Oliver Bierhoff den aktuellen Gesundheitsstatus des Nationalkeepers.

( 895607 DIASHOW: Das DFB-Team in Südtirol ).

(Bierhoffs Aussagen im LIVE-TICKER zum Nachlesen).

Lahm und Schweinsteiger unter Beobachtung

"Philipp und Basti müssen immer Rückmeldung geben, wie es mit dem Bein aussieht. Dann können sie hoffentlich bald mit der Mannschaft trainieren", sagt Bierhoff über den Stand bei Lahm und Schweinsteiger.

Immerhin beim nachgereisten Sami Khedira sieht es laut Bierhoff gut aus: "Alle sind froh, dass Sami als Gewinner angekommen sei. Ich gehe nicht davon aus, dass er heute Nachmittag einsteigt, aber er ist dann direkt einsatzfähig. Er weiß, dass er noch arbeiten muss. Deswegen gehe ich davon aus, dass er das schnell machen wird."

Sicherheitsvorbereitungen beim DFB

Angesichts der Proteste in Brasilien, die auch vor dem eigenen Mannschaftsbus nicht halt machen, bestätigt Bierhoff auf SPORT1-Anfrage, dass das Thema Sicherheit auch den DFB beschäftigt: "Wir müssen darauf vorbereitet sein. Unser Sicherheitskonzept ist darauf ausgereichtet, dass solche Sachen passieren können. Es ist schwer einschätzbar, wo und wann etwas passiert. Wir müssen da aufmerksam sein Ich hoffe, dass es während des Turniers keine Behinderung aller Mannschaften gibt. Ich gehe davon aus, dass die Mannschaften durch den Polizeischutz gut begleitet werden."

WM sorgt für Rivalität in der Formel 1

"Ich habe im Ingenieursraum immer einen Bildschirm laufen. Das muss schon sein, wenn die deutsche Nationalmannschaft spielt. Wir jubeln da mit und da ist auch eine große Rivalität gegen die Engländer. Das ist bei uns etwas problematisch teamintern, denn die meisten dort sind Engländer", gab der eingeladene Nico Rosberg auf SPORT1-Anfrage einen Ausblick auf die WM.

Alle weiteren Aussagen von Bierhoff, Rosberg und Kaymer finden Sie im LIVE-TICKER zum Nachlesen.

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