Das DFB-Team stieg in Südtirol aufs Rad © SPORT1

In Südtirol steigt das deutsche Team aufs Rad. Dabei lassen es die Kicker zunächst gemächlich angehen - bis zum Schlussanstieg.

Für Rennradfahrer ist das Passeiertal ein Paradies. Von St. Leonhard aus geht es zum Jaufenpass und zum Timmelsjoch. Ein Anstieg, der keinen Vergleich mit den Riesen des Giro d?Italia und der Tour de France scheuen muss.

Der SPORT1-Reporter kennt die Leiden hoch zum mehr als 2500 Meter hohen Berg, der ins benachbarte Ötztal nach Österreich führt, aus eigener Erfahrung.

Doch man kann es auch gemütlicher angehen lassen. So wie die deutsche Nationalmannschaft, die am Mittwochnachmittag zu einer 75-minütigen Ausfahrt auf dem Mountainbike startete.

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In gemächlichem Tempo fuhren Bundestrainer Joachim Löw und die deutschen Spieler los - nur Bastian Schweinsteiger durfte im Hotel bleiben.

Auf dem Radweg entlang der Passer staunten Spaziergänger und andere Radfahrer nicht schlecht, als das DFB-Team mit den blauen Trikots an ihnen vorbei fuhr.

Dem Tross - im gebührenden Abstand - zu folgen war nicht schwer, man ist schließlich fit. Ein älterer Herr wagte es aber sogar, zum Überholen anzusetzen und klingelte.

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In St. Leonhard ging es dann ins Gelände. Für mich als Rennradfahrer endete die kleine Tour, doch Lukas Podolski und Co. mussten noch eine Bergwertung absolvieren. Der Ex-Kölner dürfte sich besonders über den Baby-Geißbock gefreut haben, der oben direkt am Wegesrand freundlich grüßte.

Auf dem Schlussanstieg zurück zum Hotel musste Löw abreißen lassen, wie Augenzeugen berichten. Ein Zeichen?

Nein, denn in Brasilien warten keine Berge, sondern Ronaldo und andere Starkicker auf die deutsche Mannschaft. Die war am Donnerstag sichtlich froh, endlich wieder Fußball spielen zu dürfen.

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