Bundestrainer Löw verzichtet bei der WM unter anderem auf Mario Gomez und Max Kruse. Der FC Bayern stellt das Gros des Teams.

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Frankfurt/Main - Ohne Torjäger Mario Gomez und Torwart Rene Adler, dafür mit den Neulingen Leon Goretzka, Max Meyer, Erik Durm und Kevin Volland.

Bundestrainer Joachim Löw hat am Donnerstag bei der Berufung seines vorläufigen Aufgebots für die WM in Brasilien für einige Überraschungen gesorgt ( 888136 DIASHOW: Der vorläufige WM-Kader ).

Vor allem beim lange verletzten Italien-Legionär Gomez, der in 59 Länderspielen immerhin 25 Treffer erzielte, sorgte die Ausbootung für reichlich Frust.

Sechs Debütanten im Kader

Insgesamt berief Löw in der DFB-Zentrale erst einmal 30 Spieler für das Turnier (12. Juni bis 13. Juli) (DATENCENTER: Der Spielplan der WM 2014) .

Neben Goretzka (Schalke/19), Durm (Dortmund/21), Volland (Hoffenheim/21) und Meyer (Schalke/18) haben auch Shkodran Mustafi (Genua/22) und Andre Hahn (Augsburg/23) noch kein Länderspiel absolviert.

Beide hatten aber im März schon zum DFB-Kader für die Partie gegen Chile in Stuttgart gehört.

Dort hatte auch Matthias Ginter (Freiburg/20) seine DFB-Premiere gefeiert, der sich nun ebenfalls Hoffnungen auf eine WM-Teilnahme machen darf. "Wir haben die Entscheidungen aus absoluter Überzeugung getroffen", sagte Löw.

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Khedira ebenfalls nominiert

Der Bundestrainer nominierte wie erwartet auch Sami Khedira in den erweiterten WM-Kader.

Der 27 Jahre alte Mittelfeldstar von Real Madrid steht nach einem Kreuzbandriss erst seit einigen Tagen wieder im Mannschaftstraining. Löw hofft aber darauf, dass Khedira bis zum ersten Spiel am 16. Juni in Salvador gegen Portugal zu alter Stärke findet.

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Gleiches gilt für Routinier Miroslav Klose, der ebenfalls lange Zeit ausgefallen war.

Patzer kosten Adler den Platz

Neben Gomez verzichtete Löw auch auf Torwart-Routinier Adler, der sich im Abstiegskampf mit dem Hamburger SV wohl einige Patzer zu viel geleistet hat (EINWURF: Löw sollte auf Gomez verzichten).

Schon bei der WM 2010 in Südafrika war Adler, damals eigentlich als Nummer eins eingeplant, nur Zuschauer, weil er sich kurz vor Turnierbeginn verletzt hatte. Auch Sven Bender (Dortmund), Sidney Sam (Bayer Leverkusen), Pierre-Michel Lasogga (Hamburger SV), Marc-Andre ter Stegen und Max Kruse (beide Gladbach) wurden nicht berücksichtigt.

Angeführt wird das deutsche Aufgebot von den beiden Kapitänen Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger von Bayern München.

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Bayern stellt sieben Spieler

Der deutsche Rekordmeister stellt mit sieben Akteuren das Gros der Kaders. Vizemeister Borussia Dortmund stellt sechs Akteure ab.

Nur mit einem Rumpfkader wird die deutsche Nationalmannschaft am kommenden Dienstag allerdings das Länderspiel in Hamburg gegen Polen bestreiten, da unter anderem durch das DFB-Pokal-Finale alle Bayern- und BVB-Akteure fehlen werden.

Am 21. Mai beginnt dann das Trainingslager in Südtirol. Löw wird "25 oder 26 Spieler" dorthin mitnehmen.

Nach dem Polen-Spiel wird Löw entscheiden, wer mitfährt und wer nur auf Abruf bereit steht. Bis zum 13. Mai muss er bei der FIFA sein endgültiges 30-köpfiges Aufgebot benennen. Auf 23 Spieler muss er sich bis zum 2. Juni festlegen

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