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SPORT1-Redakteur Thorsten Mesch fühlt sich vor dem Länderspiel in Stockholm heimisch und entdeckt durchaus Vertrautes.

Wenn man in Stockholm auf dem Flughafen Arlanda ankommt, empfangen einen einige bekannte Töchter und Söhne der Stadt.

Sportler wie Staffan Olsson, Therese Alshammar, Annika Sörenstam, Schauspieler wie Dolph Lundgren oder Musiker wie Roxtte oder Europe heißen die Gäste willkommen.

Man fühlt sich schnell heimisch in Schwedens Hauptstadt. Im Hotel-Fernseher laufen die gleichen Krimis wie in Deutschland, die meisten Taxis kommen aus Stuttgart und am Imbissstand in der Stadt gibt es Hot Dogs der Marke Feinschmecker.

Auch das Bier im mehr als 100 Jahre alten Gasthaus Kvarnen kennt man. Auch wenn es eigentlich aus Tschechien kommt. Die Köttbullar schmecken dort zum Glück besser als die bei Ikea.

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Auch für das Wohl der deutschen Nationalspieler wird alles getan. In einem kleinen Restaurant "die Ecke" des Sheraton-Hotels, in dem der DFB-Tross nächtigt, wird Oktoberfest gefeiert.

Mit Bier, Brezn, Bedienungen in Dirndln und Lederhosen.

Doch eins ist völlig anders in Stockholm: der Fußgängerverkehr läuft nach einem für Deutsche völlig fremden Schema ab.

Im Bahnhof oder im Einkaufszentrum, die Menschen marschieren wie im Stechschritt und es herrscht Linksverkehr. Will man den Schwarm durchqueren, muss man äußerst schnell sein oder warten, bis sich eine Lücke auftut.

Und noch etwas fällt auf. Die männliche Jugend hat sich frisurentechnisch offenbar Zlatan Ibrahimovic zum Vorbild genommen. Der kommt zwar nicht aus Stockholm, sondern aus Malmö, aber ist mindestens so bekannt wie Roxette oder Europe. Nur halt cooler.

Auch wenn er gegen die deutsche Mannschaft wegen seiner Sperre nicht mitspielen darf, Zlatan ist überall.

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