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DFB-Präsident Wolfgang Niersbach hat sich trotz teils zweistelliger Spielergebnisse gegen eine Reform der WM-Qualifikation im Frauenfußball ausgesprochen.

"Man ist im Zwiespalt. Diese Länder, die jetzt auch gegen unsere Mannschaft so hoch verloren haben, die können sich ja nur dann weiterentwickeln, wenn sie die Erfahrung mit den sogenannten Großen machen. Für mich ist es eine Frage der Zeit, bis sich das nivelliert", sagte der Chef des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) im Interview mit "dfb.de".

Die deutsche Nationalmannschaft kann die Qualifikation für die WM 2015 in Kanada als abgehakt betrachten.

Fünf Siege mit insgesamt 40:0 Toren gab es in fünf Spielen.

Slowenien wurde 13:0, Russland 9: 0 besiegt. Niersbach (63) hofft, dass sich die kleinen Nationen nach und nach an den Weltklasse-Mannschaften hochziehen.

"Früher hat man bei den Männerspielen auch drauf gewettet, wenn es gegen Zypern ging, gegen Luxemburg, gegen Liechtenstein - das wird vielleicht zweistellig. Das gibt's nicht mehr. Diese Mannschaften haben sich auch deshalb entwickelt, weil sie ihr Können, ihr Leistungsvermögen mit den besten Mannschaften messen können. Diese Entwicklung sehe ich bei den Frauen auch", sagte Niersbach.

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