Nach Einschätzung von Tina Theune war der WM-Sieg 2003 ein Fanal für mehr Professionalität im Frauen-Fußball. "Nach 2003 sind viele Dinge angeschoben worden, von denen die heutige Generation profitiert. Früher haben wir vom Halbprofitum geträumt, jetzt reden wir über Profis", sagte die ehemalige Bundestrainerin.

Vor zehn Jahren (am 12. Oktober 2003) hatten die DFB-Frauen ihren ersten WM-Titel gewonnen.

Dennoch sieht die 59 Jahre alte Diplom-Sportlehrerin noch immer Handlungsbedarf: "Zufriedenheit ist Stillstand. Wir haben viele Ideen, wollen Talente auch neben ihrer Fußball-Laufbahn noch individueller begleiten."

Theune ist beim DFB für die Fortbildung von Trainerinnen und Trainern zuständig. Sie treibt zahlreiche Projekte wie die Talentförderung sowie die Arbeit in den Stützpunkten und den Eliteschulen voran.

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