Mit der EM-Auslosung am Freitag in Göteborg beginnt für die Frauenfußball-Nationalmannschaft endgültig die heiße Phase der Mission Titelverteidigung.

Neben dem siebenmaligen Europameister sind bei der Endrunde in Schweden (10. bis 28. Juli 2013) die Gastgeberinnen sowie Frankreich als Köpfe der drei Vierergruppen gesetzt.

Bundestrainerin Silvia Neid, Teil einer fünfköpfigen Delegation des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) im Kongresscenter "Svenska Mässan", blickt gespannt auf die Lostöpfe, hat aber keine Wunschkonstellation im Kopf.

"Es gibt bei einer EM-Endrunde keine schwachen Mannschaften mehr. Auf so einem hohen Niveau entscheiden am Ende nur Nuancen", sagte Neid.

Aus Lostopf 1 werden den Gruppen zunächst die Teams aus England, Norwegen und Italien zugelost. Die ungesetzten Nationen Dänemark, Island, Finnland, Russland, Niederlande und Spanien folgen aus Topf 2.

Die Vorrunde wird vom 10. bis 18. Juli ausgespielt. Die beiden besten Teams je Gruppe sowie die zwei besten Gruppendritten qualifizieren sich für die Viertelfinals am 21. und 22. Juli.

Einen Tag nach der Auslosung folgt der nächste wichtige Schritt auf dem Weg zur erfolgreichen Titelverteidigung:

Dann werden mögliche Mannschaftsquartiere für den DFB-Tross besichtigt.

Fest steht, dass der Rekord-Champion während des Turniers ein festes Teamhotel beziehen wird. In der Gruppe B bestreitet die DFB-Auswahl, die zuletzt mit starken Auftritten in zwei Testspielen bei Olympiasieger USA (2:2 und 1:1) die Titelhoffnungen schürte, ihre Vorrundenspiele sowie das mögliche Viertelfinale in Växjö und Kalmar.

Die weiteren Spielorte sind Göteborg, Halmstad, Linköping, Norrköping und Solna.

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