Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft hat das Ticket für die EM 2013 in Schweden bereits in der Tasche, zwei Siege in den abschließenden Qualifikationsspielen in Kasachstan und gegen die Türkei sind aber trotzdem Pflicht.

"Wir wollen die zwei Spiele klar gewinnen und vor allem gut spielen", sagte Innenverteidigerin Annike Krahn bei einem Pressegespräch zum Auftakt der Vorbereitung in Duisburg.

Am Samstag (15.00 Uhr) ist die Auswahl von Bundestrainerin Silvia Neid auf dem Weg zur Endrunde in Schweden zunächst auswärts in Karaganda gefordert, am Mittwoch folgt das letzte Qualifikationsspiel in der Duisburger MSV-Arena gegen die Türkei.

Titelverteidiger Deutschland führt die Qualifikationsgruppe 2 mit 22 Punkten vor Spanien (9 Spiele/19 Punkte) an.

Die 81-malige Nationalspielerin Krahn, die vor der Saison vom FCR Duisburg zum französischen Erstligisten Paris St. Germain gewechselt ist, freut sich wie auch Simone Laudehr über die Rückkehr an die alte Wirkungsstätte, wo beide acht Jahre lang für den FCR Duisburg spielten.

"Das hier ist eben meine Heimat, da hat man viele tolle Erinnerungen", sagte Krahn. Nach dem Eintreffen der Spielerinnen war am Dienstagnachmittag ein öffentliches Training im

Sportpark Wedau angesetzt.

In ihrer neuen Heimat Paris und bei ihrem neuen Verein, der zum Saisonauftakt am Sonntag nicht über 1:1 bei EA Guingamp hinauskam, hat sich die 27-jährige Krahn gut eingelebt.

"Ich habe von Paris noch nicht viel gesehen, aber meine Wohnung ist schön und die Verständigung klappt auch jeden Tag besser", sagte Krahn.

Im Hinspiel gegen Kasachstan hatten die DFB-Frauen einen 17:0-Rekordsieg gefeiert. Laudehr, seit dieser Saison beim 1. FFC Frankfurt aktiv, erwartet dieses Mal mehr Gegenwehr.

"Ich denke, dass sie sehr tief stehen und uns das Leben sehr schwer machen werden", sagte die Mittelfeldspielerin.

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