Nach dem bitteren Abstieg in die Drittklassigkeit hat Dynamo Dresden mit den konkreten Planungen für die kommende Saison begonnen.

Oberste Priorität hat die Suche nach einem Nachfolger von Trainer Olaf Janßen. Man habe den Kandidatenkreis eingeengt und befinde ich bereits in Gesprächen, sagte Sportdirektor Ralf Minge am Donnerstag.

Favorisiert wird allein schon aus Kostengründen ein junger Coach mit Entwicklungspotenzial.

"Wir werden keinen Trainer holen, der zehn Jahre erste oder zweite Liga trainiert hat, weil das die wirtschaftlichen Gegebenheiten nicht hergeben", sagte Minge und beschrieb das Anforderungsprofil: "Er muss junge Spieler entwickeln und eine neue Mannschaft so formen und stabilisieren können, dass sie vom ersten Spieltag an konkurrenzfähig ist."

Das Ziel direkter Wiederaufstieg nahm der Sportdirektor aber nicht in den Mund.

Gegen eine schnelle Rückkehr spricht auch der relativ bescheidene Lizenzspieler-Etat von 2,8 Millionen Euro. Probleme, die Lizenz zu erhalten, sieht Minge nicht: "Wir haben in der Vergangenheit schon größere Hürden genommen."

Laut Minge plant der achtmalige DDR-Oberligameister mit einem Kader von 20 Spielern, dem acht bis neun Neuzugänge angehören sollen.

Vom jetzigen Team besitzen elf Spieler auch einen Vertrag für die Dritte Liga.

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