Peter Neururer war von 2001 bis 2005 und ist seit 2013 Trainer in Bochum © imago

Vorstand und Aufsichtsrat des VfL Bochum haben Trainer Peter Neururer in ihrer Saisonanalyse das Vertrauen ausgesprochen.

Der 59-Jährige, dessen Entlassung Teile der VfL-Fans nach der enttäuschend verlaufenen Spielzeit (Platz 15) gefordert hatten, soll seinen bis 2015 datierten Vertrag erfüllen.

"Es war nie eine Frage, ob ich hier weitermache oder nicht. Das ging von einem Journalisten aus. Es war nichts unklar, was meine Zukunft beim VfL betrifft", sagte Neururer bei SPORT1.

Und weiter: "Wir trainieren noch diese Woche und haben noch ein Testspiel gegen Wuppertal, planen aber auch schon die nächste Saison. Wir haben am letzten Spieltag sechs Spieler verabschiedet, es kann sein, dass noch ein, zwei dazu kommen."

Sportvorstand Christian Hochstätter gab bei SPORT1 ein klares Bekenntnis zu Neururer ab: "Zunächst einmal ist die ganze Diskussion um unseren Cheftrainer nicht von uns geführt worden, sondern von außen an den Verein herangetragen worden. Wir haben nicht über, sondern mit Peter Neururer diskutiert. Peter Neururer besitzt einen Vertrag bis 2015, und die Verantwortlichen beim VfL Bochum haben sich ja schon etwas dabei gedacht, als sie ihn mit diesem Arbeitspapier ausgestattet haben."

Neururer und Hochstätter stehen vor einem Neuaufbau. Neben mindestens sechs Spielern verlässt auch Finanzvorstand Ansgar Schwenken den Klub.

Als ersten Zugang für die kommende Saison verpflichteten die Westfalen Jan Simunek vom 1. FC Kaiserslautern, der Tscheche soll Marcel Maltritz ersetzen.

Der Abwehrchef hat wie auch Ex-Nationalspieler Paul Freier seine Karriere beendet.

Hier gibt es alles zur Zweiten Liga

Weiterlesen