Stefan Kuntz (seit 2008 bei den Roten Teufeln) plant den neuen FCK © getty

Der 1. FC Kaiserslautern will nach dem zweiten verpassten Aufstieg in Folge erst einmal kleinere Brötchen backen und die Rückkehr in die Bundesliga nicht mehr als Saisonziel ausrufen.

"Vielleicht ist dann in einer solchen Philosophie auch impliziert, dass wir ein oder zwei Jahre dafür brauchen und wir setzen uns erst einmal Platz drei bis Platz fünf als Ziel", sagte Klubchef Stefan Kuntz dem SWR.

Die zuletzt aufgekommene Kritik an seiner Person will der Europameister von 1996 nur bedingt gelten lassen.

"Ich selber bin nicht zufrieden, weil ich auch gerne aufgestiegen wäre. Aber es war auch nicht alles falsch, so wie es im Moment gerne dargestellt wird", sagte Kuntz.

Der Vorstandsboss kritisierte stattdessen indirekt die Profis. Schließlich habe man einen Kader zusammengestellt, "mit dem wir hätten aufsteigen können".

Ob Kuntz für den Neuaufbau beim viermaligen Meister und zweimaligen DFB-Pokalsieger einen Sportdirektor einstellt, ließ er offen.

"Auch das gehört zur Analyse, wo wir jetzt einfach um ein paar Tage Zeit bitten", äußerte der 51-Jährige. Im Gespräch ist der frühere FCK-Profi Markus Schupp, der gemeinsam mit Kuntz im Jahr 1991 die Meisterschaft im Dress der Roten Teufel gewonnen hat.

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