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Dynamo Dresdens Trainer Olaf Janßen hat die Sonderrolle des "Endspiels" am 34. Spieltag gegen den direkten Konkurrenten Arminia Bielefeld (So., ab 13.15 Uhr im LIVE-TICKER und auf SPORT1.fm) nochmal bekräftigt:

"Das Spiel ist wie ein Pokalspiel. Ich habe das mit den Jungs intensiv besprochen. Die Spieler sind gut vorbereitet, aber diese Endspiele haben ihren eigenen Charakter", sagte Janßen im Interview mit SPORT1.fm.

Dresden liegt vor dem letzten Spieltag in der Zweiten Liga auf Relegationsplatz 16, Bielefeld ist mit einem Punkt Rückstand auf einem Abstiegsplatz. (DATENCENTER: Zweite Bundesliga)

Besondere Vorbereitungen plant Janßen bewusst nicht: "Wenn wir die Jungs zwei oder drei Tage ins Hotel einsperren, wird der Druck einfach zu groß. Bei einem Auswärtsspiel hätten wir uns das wohl anders überlegt. Die Fokussierung ist nun aber so groß, dass die Situation für die Spieler zu überladen wäre."

Dabei setzt der Dynamo-Coach auf die Unterstützung der Heimfans: "Jeder Sitz wird glühen und vibrieren. Das gibt unseren Spielern das Gefühl, niemals aufzugeben", sagte Janßen bei SPORT1.fm.

Die sowieso schon angespannte personelle Situation hat sich bei den Sachsen nochmals verschärft: "Unsere beiden Innenverteidiger Leistner und Bregerie sind erkrankt. Für Ouali und Hartmann kommt das Spiel zu früh", sagte Janßen und übte sich in Galgenhumor:

"Wir müssen eine Kerze in der Frauenkirche aufstellen, dass möglichst viele am Sonntag zur Verfügung stehen. Bis dahin müssen wir uns noch in Geduld üben."

Das Interview mit Olaf Janßen zum Nachhören:

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