Jörg Böhme will Cottbus verlassen © imago

Nach der höchsten Heimniederlage im deutschen Profifußball für Energie Cottbus hat der scheidende Klubpräsident Ulrich Lepsch zum Rundumschlag gegen Interimstrainer Jörg Böhme und die Spieler ausgeholt.

"Für so ein Spiel fällt mir nur ein Begriff ein: Scham. Wir haben uns abschlachten lassen, das war eines FCE unwürdig", sagte Lepsch einen Tag nach der 0: 6-Klatsche gegen den Aufstiegskandidaten SpVgg Greuther Fürth.

Cottbus stand schon vor der Niederlage als Absteiger aus der zweiten Liga fest.

Der Klubchef, der am 19. Mai aus seinem Amt scheidet, machte auch Coach Böhme für den desolaten Auftritt verantwortlich.

Der ehemalige Nationalspieler habe den Profis schon vor dem Spiel mitgeteilt, dass er seinen bis 2015 laufenden Vertrag nach dem letzten Spiel beim FC Ingolstadt auflösen will, verriet Lepsch: "Das geht gar nicht, das hat auch etwas mit Einstellung zu tun."

Ob Böhme im letzten Saisonspiel noch auf der Cottbuser Trainerbank sitzt, ist fraglich.

"Das weiß ich nicht, das müssen wir zusammen besprechen", sagte Lepsch.

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