Bei Fußballspielen sollen weniger Polizisten eingesetzt werden
Dynamo Dresden darf nach Fanausschreitungen in dieser Saison nicht im DFB-Pokal starten © getty

Nach den Ausschreitungen von Bielefeld hat Dynamo Dresden in einer Pressemitteilung die Vorfälle bedauert und sich bei den Opfern der Gewalt entschuldigt.

Mehrere Hundert gewaltbereite Anhänger des Zweitligisten hatten vor und während der Partie bei Arminia Bielefeld (1:1) für schwere Ausschreitungen gesorgt. Nach Angaben der Polizei sorgten sie für "eine Spur der Gewalt vom Bahnhof bis zum Stadion". 17 Polizisten wurden verletzt, zwei davon schwer, drei Chaoten wurden vorübergehend festgenommen

Dynamo kündigte jetzt eine rasche Aufarbeitung an.

Dynamos Geschäftsführer Christian Müller sagte: "Wie unser Cheftrainer Olaf Janßen sind der gesamte Verein, unsere Spieler und Mitarbeiter über die Vorkommnisse in Bielefeld zutiefst beschämt. Das Ausmaß an Gewalt macht uns fassungslos."

Und er fügte an: "Wieder haben in schwarz-gelb auftretende Gewalttäter dafür gesorgt, dass wir als Dynamo mit Krawallen, Ausschreitungen, Diebstahl und sogar schwerer Körperverletzung in Verbindung gebracht werden. Um es ganz klar zu sagen: Das sind keine Fans von Dynamo! Das sind Kriminelle, die Angst und Schrecken verbreiten."

Müller entschuldigte sich auch und erklärte: "Unsere Genesungswünsche gelten den Verletzten. Sie und alle anderen Gewaltopfer möchte ich im Namen des Vereins um Entschuldigung bitten."

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