Der KSC kann sich gegen Bochum nicht durchsetzen © imago

Aufsteiger Karlsruher SC hat den Sprung auf den Relegationsplatz der 2. Bundesliga verpasst.

Die Badener kamen im Duell der langjährigen Erstligisten gegen den VfL Bochum nur zu einem torlosen Unentschieden.

Der FC St. Pauli bleibt am 17. und letzten Spieltag der Hinrunde durch ein 2:0 (2:0) bei Erzgebirge Aue derweil dem Spitzentrio auf den Fersen, Aufsteiger Arminia Bielefeld verpasste beim 1:1 (0:0) gegen Dynamo Dresden den nächsten Big Point im Abstiegskampf durch ein Gegentor in der Nachspielzeit.

Allerdings sorgten 400 gewaltbereite Dresdner Fans vor und während der Partie für schwere Ausschreitungen.

Nach Angaben der Polizei zogen sie "eine Spur der Gewalt vom Bahnhof bis zum Stadion".

15 Polizisten wurden verletzt, zwei davon schwer.

Zudem wurden mehrere Einsatzwagen demoliert, ein Kino und ein Supermarkt wurden überfallen.

Die Serie der Karlsruher hielt jedoch trotz des Unentschiedens: Seit mittlerweile sieben Spielen ist das Team von Trainer Markus Kauczinski ungeschlagen.

Der VfL steckt nach dem letzten Hinrundenspieltag dagegen im Mittelfeld fest.

St. Pauli setzte durch den Sieg das Führungstrio zum Abschluss der Hinrunde unter Druck. Aue ging dagegen nach zuvor drei Spielen ohne Niederlage wieder als Verlierer vom Platz und bleibt mit 20 Punkten im unteren Tabellendrittel.

Dabei hätten die Sachsen schon früh auf die Siegerstraße geraten können, Jakub Sylvestr scheiterte jedoch per Elfmeter an Pauli-Schlussmann Philipp Tschauner (6.).

Fast im Gegenzug gelang Fin Bartels mit einem sehenswerten Treffer die Führung (8.), noch vor dem Seitenwechsel schloss Startelf-Debütant Michael Gregoritsch einen Konter erfolgreich ab (25.).

Nach dem 2:1 beim FSV Frankfurt am Montag verpasste Bielefeld den zweiten wichtigen Sieg in Folge und erreichte statt des rettenden Ufers nur den Relegationsplatz.

Marc Lorenz erzielte mit einem direkten Freistoß in der 60. Minute die Führung für die Arminia, der in der 80. Minute eingewechselte Mohamed Aoudia glich in der Nachspielzeit aus.

Dresden verbesserte sich vorübergehend auf Platz zwölf.

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