THOMAS LINKE: Den Abwehrcrack zog es nach seiner Bayern-Zeit zu Red Bull Salzburg, wo nach seinem Karriere-Ende auch seine Manager-Laufbahn begann. Seit Herbst 2011 ist er Sportdirektor beim FC Ingolstadt
Thomas Linke ist seit 2011 Sportchef in Ingolstadt © imago

Thomas Linke, Sportdirektor des FC Ingolstadt, hat nach der Verpflichtung von Ralph Hasenhüttl als neuen Coach den vermeintlichen Trainer-Kandidaten Lothar Matthäus abgewatscht.

"Ich verstehe die Strategie nicht, wie man was absagen kann, wo es überhaupt kein Interesse ist. Das auch noch an Personen festzumachen, ist für mich unverständlich", erklärte Linke am Sonntag nach dem 1:0-Sieg in Bochum bei Hattrick - Die 2. Bundesliga auf SPORT1.

Matthäus war nach der Entlassung von Marco Kurz in den Medien als potenzieller Nachfolger ins Spiel gebracht worden - und hatte dazu bei SPORT1 erklärt: "Solange Thomas Linke als Sportdirektor dort angestellt ist, ist das auch kein Thema."

Linke, ehemals Teamkamerad Matthäus' beim FC Bayern, vermutet die Verantwortung dafür, dass der im deutschen Profi-Fußball nicht Fuß gefasst hat, bei dem Rekord-Nationalspieler:

"Ich glaube, der Lothar möchte ja schon seit längerem Trainer werden. Es gibt 36 Profi-Vereine, bisher gab es noch keinen Trainer Lothar Matthäus. Ich weiß nicht, ob es dafür 36 Gründe gibt - oder nur einen."

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