Für Thomas Allofs war der Rücktritt von seinem Vorstandsposten bei Fortuna Düsseldorf der richtige Schritt.

"Ich habe mich dazu entschlossen, weil mir einige Dinge nicht mehr gefallen haben. Aber: Es hat nichts mit der aktuellen sportlichen Situation zu tun", sagte der 53-Jährige der "Bild".

Allofs hatte sich auch Hoffnungen auf den Managerposten als Nachfolger von Wolf Werner gemacht, der im Sommer 2014 wohl nicht mehr weitermacht.

"Aber da gab es andere Vorstellungen", sagte der Bundesliga-Torschützenkönig von 1989, "mein Rücktritt war überfällig."

Allofs, der in seiner aktiven Laufbahn mit der Fortuna 1979 und 1980 den DFB-Pokal gewann, war seit 2003 ehrenamtlich im Vorstand des Traditionsvereins tätig.

Zuletzt war Allofs als Leiter des Nachwuchsleistungszentrums für den Jugendbereich verantwortlich.

Wie der Aufsichtsrat mitteilte, wird der vakante Posten bis auf Weiteres nicht neu besetzt.

Dass am gleichen Tag auch Fortuna-Boss Peter Frymuth seinen Rückzug in der Winterpause angekündigt hatte, war laut Allofs offensichtlich ein Kommunikationsfehler bei den Düsseldorfern: "Ich habe meinen Rücktritt am Montag verkündet. Wenn ihn der Klub erst am Mittwoch rausgibt und das dann mit der Ankündigung von Peter Frymuth zusammenfällt, kann ich nichts dafür."

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