Die Klubführung des Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern hat dünnhäutig auf die kursierenden Gerüchte über einen Nachfolger des entlassenen Trainers Franco Foda reagiert.

"Meldungen von angeblich fixen Verträgen mit Kosta Runjaic helfen im Moment keinem weiter", sagte der Vorstandsvorsitzende Stefan Kuntz am Freitag im Rahmen einer Pressekonferenz:

"Wir haben ein klares Anforderungsprofil für den neuen Mann, das entscheiden wir nicht aus dem Bauchgefühl heraus. Aber Gespräche hat es mit Runjaic nicht gegeben. Und das wäre eine wichtige Grundlage, um einen Vertrag abzuschließen."

Foda war am Donnerstag nach Peter Pacult als zweiter Trainer der laufenden Saison entlassen worden. Zunächst wurde daraufhin über ein Engagement des beim VfB Stuttgart gefeuerten Bruno Labbadia spekuliert, dann über den zuletzt beim MSV Duisburg tätigen Runjaic.

Beim Spitzenspiel am Montag (ab 19.45 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) gegen Energie Cottbus werden zunächst Fitnesstrainer Oliver Schäfer und Roger Lutz die Mannschaft betreuen.

"Wir sehen jetzt, wer am besten zu uns passt. Dazu kann auch das jetzige Duo gehören", sagte Kuntz. Die Hauptverantwortung liege aber bei der Mannschaft, die jetzt das "schlechte Bild", das sie abgegeben habe, "wieder korrigieren kann und muss".

Die Pfälzer sind als Top-Favorit auf den Bundesligaaufstieg gestartet. Nach drei Siegen und zwei Niederlagen belegt Kaiserslautern den vierten Tabellenplatz.

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