Trainer Peter Pacult vom Zweitligisten Dynamo Dresden wehrt sich gegen die aufkommende Kritik an seiner Mannschaft und sieht keinen besonderen Handlungsbedarf.

"Wenn ich nach drei Spielen Panik aufkommen lasse, dann läuft etwas falsch. Ein solches Spiel mache ich sicherlich nicht mit", sagte der 53-Jährige der "Sächsischen Zeitung".

Trotz der mäßigen Ausbeute von nur zwei Punkten aus drei Spielen will der Wiener seine Linie weiter verfolgen. Er werde keine "Maßnahmen ergreifen, die vielleicht interessant wären, weil sie Journalisten fordern, aber nicht die Gedanken des Trainers sind", sagte der Dynamo-Coach, der auch an dem freien Wochenende für die Spieler festhalten wolle.

"Warum soll ich das streichen? Was Sie machen, ist populistisch! Damit kann ich mich nicht anfreunden", sagte er vor Journalisten.

Nachdem der achtmalige DDR-Meister zum Auftakt gegen den 1. FC Köln und VfL Bochum jeweils 1:1 gespielt hatte, folgte am vergangenen Freitag mit dem 1:3 zu Hause gegen Union Berlin die kalte Dusche.

Dynamo steht auf dem Relegationsplatz, auf dem die vergangene Spielzeit beendet worden war. Dennoch sieht Pacult keine Notlage.

"Nach drei Spieltagen von Druck zu sprechen, ist schon ein bisschen happig. Fragen Sie mich nach dem siebten Spieltag", sagte der Coach.

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