Klubikone und Aufsichtsratsmitglied Bernard Dietz ist zutiefst besorgt um die Zukunft des insolvenzbedrohten MSV Duisburg.

"Ich sehe diese Entwicklung schweren Herzens. Es wäre fatal, wenn das schiefgehen würde. Wir brauchen Gelder und müssen ein Konzept finden", sagte der 54-Jährige und fügte an: "Ich hoffe, dass wir den Kopf noch aus der Schlinge ziehen können."

Oberstes Ziel sei nun die kurzfristige Gewinnung neuer Geldgeber.

"Es müssen Geschäftsleute investieren. Die wollen auch Einfluss haben, aber das ist dann auch in Ordnung", sagte Dietz, der sich in seiner Funktion im Aufsichtsrat in erster Linie um den sportlichen Bereich kümmert.

Nach übereinstimmenden Medienberichten sollen dem Traditionsverein kurzfristig 2,3 Millionen Euro fehlen. Der MSV Duisburg liegt nach 15 Spielen mit zwölf Punkten als Tabellen-16. auf dem Abstiegs-Relegationsplatz.

Dietz, Kapitän der DFB-Auswahl, die 1980 in Italien Europameister wurde, spielte von 1970 bis 1982 beim MSV und erzielte in 396 Einsätzen 70 Tore.

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