Der FC St. Pauli ist auf seiner Jahreshauptversammlung eine vereinsinterne Zerreißprobe erspart geblieben.

Der Antrag auf Abwahl des Vizepräsidenten Gernot Stenger wurde nach einer intensiven Debatte kurz vor Mitternacht zurückgezogen.

Dem 55 Jahre alten Juristen war von der Arbeitsgemeinschaft Fördernder Mitglieder (AFM) vorgeworfen worden, sich als Mitglied der DFL-Sicherheitskommisson nicht ausreichend für die Belange der Fans eingesetzt und bei Gesprächen mit ihnen bewusst die Unwahrheit gesagt zu haben.

Stenger selbst wertete die Versammlung als ersten Schritt zu mehr und besserer Kommunikation im Klub: "Ein bisschen mehr Harmonie wäre schön gewesen, aber es wurden ja auch versöhnlichere Töne angeschlagen. Wir sind eben der FC St. Pauli."

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